GERSTEL-Produktneuheiten
auf der Analytica 2012

Multi-Position Evaporation Station (mVAP)

Erstmals ist eine Sechs-Positionen-Eindampfstation (mVAP) für den GERSTEL-MultiPurposeSampler (MPS) erhältlich. Bis zu sechs Proben können mit dem mVAP kontrolliert, temperaturoptimiert und unter Vakuum eingeengt und aufkonzentriert werden. Auf diese Weise lassen sich effizient und komfortabel bessere Nachweisgrenzen erzielen. Um die Chromatographie und massenselektive Detektion der Proben zu optimieren, kann ein automatisierter Austausch mit HPLC- oder GC-kompatiblen Lösemitteln erfolgen.
Die mVAP-Station lässt sich auch in Verbindung mit der Festphasenextraktion (SPE), der dispersiven SPE (DPX) oder der Flüssig-flüssig-Extraktion (LLE) einsetzen, um Extrakte einzuengen oder durch einen Wechsel des Lösemittels eine Analyse der Probe sowohl mit einem GC/MS- als auch mit einem LC/MS-System zu ermöglichen. Jeder Schritt wird per Mausklick mithilfe der MAESTRO-PrepBuilder-Software kontrolliert. Der gesamte Prozess, einschließlich GC/MS oder LC/ MS, erfordert nur eine Methode und nur eine Sequenztabelle, wenn die MAESTRO-Software eingebunden ist.

Vortex/Schüttler-Option (mVORX) für den MPS

Wer im Rahmen seiner Probenvorbereitung Proben vortexen und schütteln muss, kann dies nun auch vollständig automatisiert im Rahmen einer einzigen Probenvorbe-reitungssequenz: Die neue mVORX-Option für den GERSTEL-MultiPurposeSampler (MPS) ermöglicht Vortexen, beschleunigt Probenvorbereitungsschritte wie Flüssig-flüssig-Extraktionen und Schütteln mit bis zu 3.000 UpM, Auflösungs- und Homogenisierungsvorgänge. Je nach Größe des Vials lassen sich bis zu acht Proben automatisiert schütteln. Die Bewegung der GERSTEL-mVORX-Option erlaubt auch die sichere Handhabung empfindlicher Proben. Gesteuert und kontrolliert wird die mVORX-Option von der GERSTEL-MAESTRO-Software. Dadurch ist eine sichere und zuverlässige Probenbehandlung gewährleistet. Die Möglichkeit, die Schritte der Probenvorbereitung mit der Analyse zu verschachteln (PrepAhead-Funktion), garantiert eine bestmögliche Produktivität und einen höchstmöglichen Probendurchsatz.

SPExos: Neues GERSTEL-Modul für die Online-Festphasenextraktion

Verglichen mit der klassischen SPE arbeitet GERSTEL-SPExos mit kleineren Kartuschen. Die Sorbensmasse beträgt nur 50 mg im Unterschied zur herkömmlichen SPE mit 100 bis 1000 mg. Die Extraktion mit GERSTEL-SPExos lässt sich vollständig in den HPLC-Prozess integrieren, wobei die Elution der Analyten mit signifikant weniger Lösemittel erfolgt. Die GERSTEL-SPExos-Einheit wird unmittelbar zwischen MultiPurposeSampler und Chromatographiesystem geschaltet. Die Aufgabe erfolgt online, das heißt, das Eluat – und damit 100 Prozent der Analyten –  wird direkt auf das HPLC-System überführt. Die Analyse erfordert somit nur eine geringe Probenmenge (1-5mL), verläuft schnell und ermöglicht einen hohen Probendurchsatz. Ansteuern und in die Probenvorbereitungsmethode einbinden lässt sich GERSTEL-SPExos komfortabel per Mausklick im Menü der GERSTEL-MAESTRO-Software. Die Probenvorbereitung lässt sich zeitlich mit Chromatographie und Detektion der Analyten verschachteln
(PrepAhead-Funktion).

GERSTEL-µFlowManager: Neue Verbindungstechnik für die Kapillar-GC

Mit der µFlowManager-Serie präsentiert GERSTEL eine neue Technik zur Verbindung von Kapillarsäulen. Die auf Metalldichtungen basierende Technik gewährleistet durch geringes Totvolumen bei gleichzeitig hoher Inertheit eine optimale Peakform. Auch nach vielen Ofenzyklen ist die Dichtheit gewährleistet. Da kein zusätzliches Dichtungsmaterial Verwendung findet, wird der Eintrag von Kontaminationen vermieden; die Validität der Ergebnisse ist sichergestellt. Die übliche Einstellung der Säuleneinbautiefen entfällt; die Elemente der µFlowManager-Serie sind einfach zu montieren und dichten zuverlässig ab.

Bis zu drei Detektoren anbinden

Die µSplit-Verbinder der Serie ermöglichen es, den Säulenfluss auf bis zu drei Detektoren zu splitten. Über einen optionalen Swagelok-Verbinder lässt sich der Splitter auch mit einer zusätzlichen Druckregelung verbinden.

Multidimensionale GC/MS

Für die mutidimensionale Chromatographie komplexer Gemische stehen zwei Techniken zur Verfügung: Der µMultiColumnSwitch ermöglicht die bewährte GERSTEL-GC-Heartcutting-Technik jetzt auch mit der neuen Dichtungstechnik. Die Kombination aus Druck und Flussregelung gewährleistet zu jedem Zeitpunkt
optimale Flussraten auf beiden Trennsäulen und damit optimale Trennung.
Der Einsatz der MAESTRO-Software sowie die leichte Handhabung der GERSTEL-µFlow-Managers ermöglichen eine einfache Methodenentwicklung und optimale Trennung.

Adsorbensröhrchen temperaturprogrammiert konditionieren

Für schnelle und verzögerungsfreie Analysen mittels Thermodesorption ist es wichtig, konditionierte Thermodesorptionsröhrchen ständig verfügbar zu haben. Der GERSTEL-TubeConditioner (TC) bietet die Möglichkeit, bis zu zehn Thermodesorptions-(TD)-Röhrchen beziehungsweise bis zu 50 Twister gleichzeitig zu konditionieren. Das Gerät arbeitet unabhängig und offline, sodass es nicht zu Verzögerungen oder Unterbrechungen gaschromatographischer Analysen kommen muss. Zwecks Konditionierung werden die TD-Röhrchen im TC aufgeheizt und gleichzeitig mit Inertgas durchströmt. Regelung und Steuerung der Temperatur erfolgten bislang mit dem GERSTEL-AUX-Controller 163. Nun ist das Nachfolgemodell, vorgestellt auf der Analytica 2012, erhältlich.

Neuer Controller C200 bietet mehr Leistung

Mit dem neuen C200 lassen sich zusätzlich Temperaturrampen programmieren, was zu einer besseren Konditionierung führt; auf gespeicherte Methoden kann leicht zurückgegriffen werden. Neben dem
GERSTEL-TubeConditioner (TC) kann der C200 den GERSTEL-ThermalExtractor (TE), das GERSTEL-KaltAufgabeSystem (KAS), den GERSTEL-OlfactoryDetectionPort (ODP) und das GERSTEL-CryoTrap-System (CTS) steuern.